1975 gravierte ich meine erste Form mit 2 Figuren in Schiefer. Diese 2 Figuren habe ich nun nochmals graviert:
Ich hatte mich damals noch mit 1813 befasst und habe für den Anfang 2 Soldaten des Brandenburgischen Infanterieregiments gewählt. Sascha Lunyakow hat sie mir jetzt neu gezeichnet und habe sie inzwischen graviert.
Die 4 Figuren (Form von damals ist noch da) werden in einer Auflage von 50 Stück hergestellt, auf einer Tafel in A6 und mit fortlaufend Nummeriert. Einige Wegbegleiter aus den vergangenen 50 Jahren bekommen in nächster Zeit Post, leider werden ein paar wichtige Personen fehlen, so z.B. Helmut Braune, dem ich sehr viel zu verdanken habe. Habe ich doch u.A. die Grundlagen für das Gravieren in vielen Stunden bei ihm in Meißen erlernen dürfen. Auch Heinz Reh in Penig hat immer ein offenes Ohr gehabt und mir bei meinen Besuchen viele Fragen geduldig beantwortet und mir wertvolle Tipps gegeben.
Oben 1975 vs Unten 2025
Bemalung Michael Behring
Den 2 Figuren folgten 1975 keine weiteren für diese Truppe, hatte ich zwar vor, aber es kam nie dazu, mal sehen, wie es jetzt damit nach 50 Jahren weitergeht.
Die neue Serie, mit 2 Figuren eher eine neue Gruppe, war seit gut 5 Jahren in Planung, die Idee ist noch viel älter und ich hatte dazu bereits Entwürfe angefertigt. Dann nahm das Projekt konkrete Formen an, als ich Sascha Lunyakow bat mit dazu die Figuren fertig zu Zeichnen. Diese Zeichnungen wurden mehrfach korrigiert und ich gab sie letztlich noch Ullrich Lehnart zur Prüfung. Es stellte sich heraus, dass es ein paar Dinge zu ändern gab, was die Kostüme betraf. Letztendlich habe ich dann von ihm die Finale Zeichnung bekommen, so habe ich auch beide Zeichner auf dem Fußbrett verewigt.
Im Mittelalter spielte die Hebamme eine zentrale Rolle in der Gesellschaft. Sie war nicht nur für die Geburtshilfe zuständig, sondern begleitete Frauen auch während der Schwangerschaft und im Wochenbett. Ihr Wissen wurde meist mündlich weitergegeben und basierte auf Erfahrung und Tradition. Neben medizinischer Versorgung nutzten Hebammen oft Heilkräuter und Rituale, was sie gelegentlich in den Verdacht der Hexerei brachte. Trotz fehlender formaler Ausbildung waren sie unverzichtbar für die Gesundheit von Mutter und Kind.
3 Figuren nach Zeichnungen von Andreas Gagelmann aus dem Nachlass von Herrn Lampert
Schriftsteller Plutarch schreibt, dass Vercingetorix seine schönsten Waffen anlegte und auf einem prächtig geschmückten Pferd zum Tor hinaus ritt. Im römischen Lager ritt er einmal um das Tribunal, auf dem Caesar saß, herum, dann sprang er vom Pferd, warf seine Rüstung ab und setzte sich zu Caesars Füßen. Dort wartete er schweigend, bis man ihn abführte, um ihn bis zum Triumphzug Caesars in Rom in Gewahrsam zu halten.
Burgunder 80 mm
Die bei Historia Müller nicht erschienen Musiker F18 und F19der Serie wurden von Ullrich Lehnart noch einmal überarbeitet, da die Rückseiten der Zeichnungen nicht mehr auffindbar waren. Die Vorderseiten konnten dem Katalog entnommen werden, so war es auch möglich, die Trommel zu korrigieren, da die im Katalog bei Müller abgebildete nicht den neuesten Erkenntnissen entsprach.
Kleine Scene aus den Kreuzzügen, Graviert nach Zeichnungen von Fritz Gorges
Jeder braucht mal etwas Ruhe, auf Reisen oder auf Kriegszügen egal welcher Nation oder Heer er angehöhrt, so sind hier ein paar Araber bei einer Rastdargestellt.
Im Sommer habe ich für unsere 1050 Jahrfeier eine Figur der Burg Arnstein/Harz graviert und als Erinnerungsfigur auch auf dem Festgelände gegossen und Angeboten. Tags zuvor erschien in der Mitteldeutschen Zeitung dieser Artikel.
Meine 3. Serie zur römische Geschichte entstand auch wie die anderen 2 auf Anregung von Helmut Saiger.
Gezeigt wird ein Relief auf dem Mithras den Stier tötet. Ich habe es bewusst als Statue graviert, da es viele verschiedene Darstellungen gibt und man so die Möglichkeit hat ein bestimmtes Mithräum in seiner jeweils typischen Umgebung zu gestalten. Die 2 Begleiter sind mal mit auf dem Relief, mal stehen sie recht und links daneben. Vor dem Relief finden sich oft Votivsäulen Es gibt auch ein drehbares Beispiel. Die Römer dazu sitzen auf Steinbänken und einer geht oder kommt gerade.
Der armenische König Tiridates huldigt der Statue Neros.Der römische General Corbulo schaut ihm dabei zu.
Corbulo wurde im Jahr 52 zum Statthalter der Provinz Asia ernannt, wohl als Zeichen für die hohe Gunst, in der er beim Kaiser Nero stand. Im Jahr 58 griff er mit Verstärkung aus Germanien den aus dem parthischen Herrscherhaus stammenden armenischen König Trdat (Tiridates) I. an. Artaxata und Tigranocerta wurden erobert und der in Rom aufgewachsene Tigranes VI. als König von Armenien eingesetzt.
Entwürfe für ROM 1 und 2 Francis Quiqueres Zeichnungen und Gravuren Martin Andrä Hist. Beratung Andreas Strassmeir